Gedichte mit Nordseewind
Manche Worte kommen leise –
getragen vom Wind, vom Meer und vom Leben.
Im grauen Takt der schnellen Zeit
vergisst man oft die Kostbarkeit.
Dass Menschen uns zur Seite stehen,
ist nicht von selbst so vorgesehen.
Nimm sie mal fest in den Arm,
das macht das Herz so richtig warm.
Und sag es laut, bevor es flieht:
„Wie schön, dass es dich bei mir gibt!“
Eure Angeli
Wo die Sehnsucht Anker wirft
Wo sich das Blau im Blau verliert,
und Licht den Horizont berührt,
da schweigt die Welt, da ruht die Zeit,
in grenzenloser Ewigkeit.
Zwischen Himmel und dem Meer
wiegt sich die Seele leicht und leer.
Was erst als Sehnsucht uns erfüllt,
wird hier in pures Glück gehüllt.
Man will das Lied der Wellen hören,
das Rauschen, das uns mag betören,
will spüren, wie der Wind uns fängt
und alles Schwere weit verdrängt.
Nur einen Augenblick verweilen,
nicht länger durch die Stunden eilen.
Dort bleiben, wo die Freiheit weht,
bis jedes Sehnen sanft vergeht.
Eure Angeli
Das Leise Glück
Die Jahre lehren uns das Sehen,
den Blick für das, was wirklich zählt.
Im Stillen lässt sich erst verstehen,
was uns in lauten Tagen fehlt.
Ein Morgen, der in Ruhe taut,
das Gold, wenn sich der Tag verneigt,
ein Heim, dem man sich anvertraut,
wenn draußen sich der Sturm verzweigt.
Doch was das Herz am meisten nährt,
ist jener Mensch, der vor dir steht,
der dich mit Augenhöhe ehrt
und achtsam deine Wege geht.
Eure Angeli
Küsten-Glücksmomente
Such das Glück nicht in der Ferne,
hier bei uns, wir seh’n es gerne:
Ein Schmetterling im Dünengras,
die erste Blüte, zart und blass.
Wenn Meeresluft das Herz berührt,
man tief im Kleinen Freude spürt.
Eure Angeli